Die SAFAS bezweckt die Koordination und Rationalisierung der Ausbildung und die Durchführung von Prüfungen zum Erwerb von Sprengausweisen gemäss BG vom 25. März 1977 und allfällige Folgeerlasse über explosionsgefährliche Stoffe.

 

Unsere Kurse sind „Parifonds" berechtigt! 

 

VORSTELLUNG

Das Sprengstoffgesetz und die dazugehörende Sprengstoffverordnung traten am

1. Juni 1980 in Kraft. In der Zwischenzeit wurde die Sprengstoffverordnung dem technischen Fortschritt angepasst und ist in der neusten Fassung seit dem 1. Februar 2001 gültig. Bis 1980 wurden die Sprengarbeiten durch Richtlinien der SUVA geregelt.

Damals gab es die so genannten „sprengtechnischen Informationskurse“ als Aus- und

Weiterbildung. Seit Inkrafttreten der gesetzlichen Vorschriften imJahre 1980 werden die heutigen

Sprengkurse auf Bundesebene geregelt und durch Trägerorganisationen durchgeführt. Mit der bestandenen Prüfung erhält der Kandidat einen Sprengausweis,

in welchem die jeweilige Berechtigung eingetragen ist. Der Ausweis wird auf Antrag

der Trägerorganisation vom SBFI-Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (ehemals BBT) ausgestellt.

Als einer der ersten begann der „Schweiz. Verband für Waldwirtschaft“ als

Fachorganisation mit der Ausbildung von Sprenginteressierten. Durch die Zunahme

der Interessen an der Sprengausbildung durch andere Verbände wurde nach sechs

Jahren eine „Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Ausbildung von Sprengberechtigten“ – SAFAS ins Leben gerufen.

An der Gründung der SAFAS am 11. Juni 1986 in Bern

beteiligten sich 9 Fachverbände.

Der Zweck der SAFAS ist: „Die Koordination und Rationalisierung der Ausbildung und

die Durchführung von Prüfungen zum Erwerb von Sprengausweisen“ (Art. 2 der

Statuten).

Das oberste Organ der SAFAS sind die Delegierten, welche durch die Verbände

gestellt werden. Die Verbandsleitung wird durch den gewählten Vorstand gebildet. Die eigentliche Ausbildung wird durch eine Kreiskommission, welche durch die Geschäftsstelle unterstützt wird, sichergestellt.

Die Kursaufwendungen werden kostendeckend und als non-profit an die Kandidaten

weiterverrechnet. Es werden auch keine Mitgliederbeiträge an die Verbände gestellt.

Nach über 20-jährigem Bestehen gehören der SAFAS folgende Verbände an:

• SBV – Schweizerischer Bauernverband

• FSP – Fachgruppe für Spreng- und Pyrotechnik

• SAB – Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete

• SBS – Seilbahnen Schweiz

• SPI – Schweizerisches Polizeiinstitut

• VSF – Verband Schweizer Forstpersonal

• SVH – Schweizerische Vereinigung für Hagelbekämpfung

• WaldSchweiz – Verband der Waldeigentümer

Die Gesetzgebung sieht folgende Ausbildungen vor:

• 3 Grundausbildungen (A, B, C)

• 9 Zusatzausbildungen (GR, ME, VE, UW, BA, LA, KA,

   HM, WS)

• 4 Verwenderausweise (SS, RS, SV, HA)

Die SAFAS bietet alle Grund-, 6 Zusatzausbildungen

und alle Verwenderausweise an.

Die nach 5 Jahren wiederkehrenden „Ergänzenden Schulungen“ für die Verlängerung

der Sprengausweise werden an verschiedenen Orten in der Schweiz durchgeführt.